TRAINER - BERATER - DOZENTEN - COACHES :: DOZENTEN-BOERSE.DE EINE DER GRößTEN TRAINER & BERATER PLATTFORMEN SEIT 2002 - HERZLICH WILLKOMMEN |  KONTAKT & HILFE |  IMPRESSUM |  AGBs |  REGISTRIEREN |  MIT SSL
dozenten-boerse.de
das original.einfach.besser
TRAINER - BERATER - DOZENTEN - COACHES :: DOZENTEN-BOERSE.DE EINE DER GRößTEN TRAINER & BERATER PLATTFORMEN SEIT 2002 - HERZLICH WILLKOMMEN
Jetzt auf der dozenten-boerse.de registrieren !
Mitglieder
         hier sind Sie richtig
Benutzername
Passwort
 

kostenfrei anmeldenals Trainer anmelden & dabei sein?
kostenfrei anmeldenkostenlos suchen & ausschreiben?kostenfrei anmeldenZugangsdaten vergessen ?
   QuickNav: Trainer & Dozenten  |   Gesuche  |   Termine |   Seminare |   Fachartikel |   News |   Verbände |   Partner |  Registrieren
Mit Vertriebsteams zur Kundenorientierung 05.11.2008
  Effizienz im B2B-Vertrieb durch Vertriebsteams steigern
 

Mit Vertriebsteams zur Kundenorientierung

Kundenorientierung steht bei den Unternehmen hoch im Kurs. Kaum ein Unternehmen, welches nicht von sich behauptet zufriedene Kunden zu haben und alles dafür zu tun, dass dies auch so bleibt.

Wie aber mache ich wirklich meine Kunden zu  zufriedenen und loyalen Fürsprechern meiner Leistungen?

Dazu gilt es die Mechanismen, die zur „Kundenzufriedenheit“ und „Kundenbindung“ führen,  genauer zu analysieren.

Hierzu lade ich sie zu einem kleinen Exkurs in ein vordergründig betrachtet gänzlich fremdes, den meisten von uns aber sehr gut bekanntes Themengebiet  ein – die Ehe.

 Was macht eine Ehe stabil?

Die Universität München befragte im Jahr 2001 Ehepaare, wie das Erfolgsrezept ihrer Beziehung aussieht. Dabei kam eine Art „Eherezept“ heraus.

Die vier wichtigsten genannten „Zutaten“ sind:
1. Toleranz und Akzeptanz,
2. Vertrauen, Offenheit, Ehrlichkeit,
3. Liebe und Zuneigung,
4. Konstruktive Konfliktlösung und Kommunikation.

Darüber hinaus fanden die Forscher zwei weitere wichtige Zutaten: positive Grundeinstellung und Konfliktkompetenz

Was hat dies mit der Zufriedenheit eines Kundenunternehmens mit seinem Lieferanten zu tun?

Meiner Ansicht sehr viel.

Mit der Auswahl eines Lieferanten geht der Kunde eine enge Beziehung ein – in guten wie in schlechten Zeiten. Diese kann entweder nur für die Dauer eines Projektes oder auch für eine auf viele Jahre angelegt enge Zusammenarbeit eingegangen werden.

Hier entscheidet der Erfüllungsgrad  der in der Studie aufgeführten Kriterien wie gut die Ehe funktioniert. Spürt der Kunde die Toleranz und Akzeptanz für seine Bedürfnisse? Findet er das Vertrauen und erhält er  die  Offenheit und Ehrlichkeit bei der Angebotsabgabe und im laufenden Projekt? Hat der Anbieter die Fähigkeit zur konstruktiven Konfliktbewältigung?  Die Beantwortung dieser Fragen durch den Kunden gibt Aufschluss, ob aus der Zusammenarbeit eine einmalige flüchtige, enttäuschte Affäre oder eine dauerhafte und auch schwierige Zeiten überstehende Beziehung entsteht.

Eine dauerhafte Kundenbindung kann nur auf der Basis von Kundenzufriedenheit entsteht.

Diese Erkenntnis bedeutet für den Vertrieb, dass sein Job nicht mit der Unterschrift unter dem Auftrag erledigt ist sondern hier erst die eigentliche Arbeit beginnt.

Der Verkäufer hat sein Versprechen in Präsentationen und im Angebot gegeben und muss nun alles daran setzen, dieses auch zu erfüllen, möchte er mit „seinem“ Kunden auch noch in Zukunft gute Geschäfte machen.

Er muss sich darum kümmern, dass die bestellten Leistungen auch in der versprochenen Qualität und zum versprochenen Termin geliefert werden.

Er ist der Ansprechpartner für den Kunden, wenn Probleme auftauchen.

Er vermittelt, wenn es in laufenden Projekten zu Unstimmigkeiten zwischen Produktion, Projektleitung, Service oder Auftragsabwicklung und dem Kunden kommt.

Kurzum: Der Verkäufer ist der Fürsprecher und das Sprachrohr des Kunden in seinem Unternehmen. 

Aus diesem Verständnis für die Rolle des Verkäufers ergeben sich die Anforderungen an die Stellung des Vertriebs in der Organisation und an die benötigte Kompetenz.

Der „kundenorientierte“ Verkäufer ist somit der Unternehmer im Unternehmen. In dieser Rolle benötigt der Verkäufer gänzlich neue Skills.

*      Beratungskompetenz und Verständnis für die Prozesse seiner Kunden

*      Kenntnis über die Produktionsabläufe und die Wirtschaftlichkeit des eigenen Unternehmens.

Wichtiger jedoch ist die soziale Kompetenz des Verkäufers. Hervorzuheben sind dabei die Kommunikation mit dem Kunden und den internen Kollegen der für die Leistungserbringung betroffenen  Abteilungen und die Konfliktkompetenz, die bei auftretenden Problemen sowohl in Richtung des Kunden als auch für die Lösung von Konflikten im eigenen Unternehmen benötigt wird.

Dieses ganzheitliche Verständnis eines kundenorientierten Verkäufers ist heute nur in wenigen Unternehmen vorhanden. Die oftmals vorherrschenden  Vertriebsstrukturen definieren den Vertrieb als Lead- und Umsatzbeschaffer. Die Wandlung zu einer kunden- und lösungsorientierten Vertriebsstruktur  wird in bestehenden Vertriebsorganisationen nicht ohne Mühen und Probleme umsetzbar sein. Es werden „produktorientierte“  Verkäufer durch das Raster der Anforderungen fallen und durch neue „lösungsorientierte Kundenberater“ ersetzt werden müssen.  Dieser Change-Prozess stellt  große Anforderungen an das projektbegleitende  Kommunikationskonzept, welches die Akzeptanz und damit die Beteiligung aller Betroffenen sicher stellen soll.

Die bestehende Vertriebsorganisation, die häufig dem einzelnen Verkäufer „seine“ Kunden zuordnet ist auf Grund der Komplexität der Tätigkeiten und den daraus resultierenden Anforderungen an die Kompetenz des Vertriebsmitarbeiters  überfordert.

Mehr Kompetenz durch das Vertriebsteam

Die Bildung von Vertriebsteams, die aus 2 oder mehreren Personen bestehen, kann die hohen Anforderungen des kundenorientierten Vertriebs erfüllen, ohne jeden einzelnen  Verkäufer zu einem omnipotenten Generalisten zu entwickeln.

Ein solches „lösungsorientiertes“ Vertriebsteam kann sich z.B. aus 3 Spezialisten zusammensetzen:

Der Kontakter ist für die Akquise neuer Leads und den Kontakt zu bestehenden Kunden verantwortlich. Seine Aufgabe ist es aktiv den Bedarf zu ermitteln.

Der Berater oder auch Entwickler wird dann bei den Kundenterminen und Präsentationen aktiv. Durch seine Fach- und seine methodische und kommunikative Kompetenz ist er in der Lage beim Kundengespräch den konkreten Bedarf zu ermitteln und mit dem Kunden die für Ihn passende Lösung zu entwickeln. Das englische Wort „Shaper“ bringt diese Funktion besonders gut zum Ausdruck. Der Shaper gestaltet die Kundenlösung und gibt damit die grobe Form des Angebots vor.

Der Innendienst ist für die Erstellung des Angebots, die Abstimmung der Kalkulation mit der Produktion, die Verhandlung des Vertrages und die administrativen Tätigkeiten wie z.B. Auftragsabwicklung, Pflege des Forecasts, Kontrolle der Fakturierung, Terminkoordination, … verantwortlich.

Die Vorteile für den Kunden

Ein solches Vertriebsteam bringt  aus Sicht des Kunden  entscheidende Vorteile:

*      Er kann sich bei speziellen Fragen direkt an die dafür kompetente Person richten.

*      Bei auftretenden Problemen kann er sich auch an die Person seines Vertrauens richten. Damit hat der Kunde 3 unterschiedliche „Charaktäre“  zur Auswahl und kann  daraus „seinen Sympathieträger“  für die weitere Kommunikation wählen. 

Die Vorteile für die Vertriebsorganisation

Durch die Aufteilung des komplexen Vertriebsprozesses auf einzelne Kompetenzträger können sich diese in ihrer Rolle zu Spezialisten entwickeln.

Die Effizienz und Effektivität der Weiterbildung wird durch den spezifischen Qualifizierungsbedarf der einzelnen Rollen erhöht.

Ich kann meine vorhandenen Verkäufer nach ihren Stärken und Neigungen die jeweilige Rolle im Vertriebsteam zuweisen oder besser noch, durch die Mitarbeiter frei wählen lassen. Dies schafft Akzeptanz bei den Mitarbeitern und fördert den Team-Gedanken.

Durch die klare Verteilung der Aufgaben und die Spezialisierung der einzelnen Rollen ergibt sich in Summe eine höhere Effizienz und somit Ertrag.

Die Gefahr, dass man einen Kunden heimlich verliert, weil er mit dem betreuenden Verkäufer „nicht kann“ wird deutlich minimiert.

In Summe überwiegen die Vorteile eines lösungsorientierten Vertriebsteams mit klarer Aufgabenteilung den vermeintlichen Nachteil, das Prinzip des „One face to the customer“ aufzugeben.

Entscheidend für den Erfolg dieser Struktur ist die Akzeptanz aller beteiligten Personen sich in Ihrer Rolle für den Erfolg des Vertriebsteams einzusetzen. Hier kommt der Kommunikation in diesem Change-Prozess eine entscheidende Bedeutung zu.

Die Entwicklung von Vertriebsteams zieht eine ganze Reihe weiterer Veränderungen mit sich.

Vertriebsziele müssen auf das Teamergebnis ausgerichtet werden. Ebenso stellt diese Form des Vertriebs neue Anforderungen an die Organisation, die Führung und an dafür  geeignete Gehaltsmodelle. 

 

Fazit

Der kundenorientierte Vertrieb ist gerade im Vertrieb von individuellen Kundenlösungen der entscheidende  Wettbewerbsvorteil. Er schafft die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung und sorgt damit für ein nachhaltiges Unternehmenswachstum.

Vertriebsteams werden der wachsenden Komplexität des Vertriebsprozesses besser gerecht als einzelne Verkäufer. Die Spezialisierung einzelner Teammitglieder auf Ihre Rolle in diesem Vertriebsprozess führt zu einer insgesamt deutlich höheren Kompetenz gegenüber dem Kunden.  Die Anforderungen an die Organisation, die Weiterbildung  sowie an die Kommunikation in diesem Change-Prozess sind allerdings nicht unerheblich. Die Akzeptanz der einzelnen Team-Mitglieder  entscheidet über den  Erfolg einer solchen Umstrukturierung.

Der Autor:

 

Jörg Ploski ist Geschäftsführer der salespotential GmbH. Mit seiner über 15-jährigen Erfahrung im Vertrieb von Kundenlösungen im B2B-Bereich berät er Unternehmen bei der optimalen Ausrichtung Ihres Vertriebs auf  die Kundenbedürfnisse. Die nachhaltige Steigerung der Kundenzufriedenheit,  ist die Basis von Kundenbindung und Empfehlungsmarketing.

Die salespotential GmbH bietet kundenorientierte Vertriebsberatung und Vertriebsqualifizierung. Die Entwicklung innovativer Blended-Learning-Konzepte sowie das Design von akzeptanzfördernden Kommunikationsmaßnahmen runden das Portfolio ab.

Kontakt:

salespotential GmbH
Angelstr. 40
75391 Gechingen
Tel.: 07056 926900
E-Mail: info@salespotential.de
www.salespotential.de

 

 

   
   
   
Eingestellt von*:   Jörg Ploski
Zugeordnet: KundenorientierungKategorieHörerzentrierte Kommunikation
 
 
 
Dateien & Anhänge zu diesem Beitrag:
Mit Vertriebsteams zur Kundenorientierung.pdf attachment
     
   
   
   
  * Die Betreiberin übernimmt keine Haftung über Richtigkeit oder Fachlichkeit der eingestellten Inhalte. Der Autor/Ersteller des Artikels haftet für alle Beiträge eigenverantwortlich. Sollten mit dem o.g. Text die Rechte Dritter verletzt, oder inhaltlich anstössig sein, wenden Sie sich bitte an den Autor, ggf. direkt an die Betreiberin. Es gelten die AGBs und der Haftungsausschluss der Betreiberin.
 
WILLKOMMEN
Trainer, Berater, Coaches & Anbieter
Startseite / Aktuelle Angebote
Angebote Kosten & Leistungen
Jetzt als Trainer anmelden
kostenlos suchen & ausschreiben




SUCHEN & FINDEN
Erweiterte Trainer-/Umkreissuche



PROFIL GEZEIGT
 alle zeigen
 
Gudrun Sauerbrey PREMIUM MEMBER 
Berlin
Beratung, Seminar zu Projektmanagement, MS Project 2010, Project Server 2010, MS Visio, MindManager, MS Office 2010. Workshops, Installation, Support
 
Kerstin Orben PREMIUM MEMBER 
Wiesbaden
Herausforderungen annehmen und zum Erfolg führen – darin unterstütze ich Sie aktiv, damit Sie Ihre Ziele erreichen.
 
Helmut Becker PREMIUM MEMBER 
München
Institutsleiter (IWK), Institut für Wirtschaftsanalyse und Kommunikation, Experte für Automotive
 
Stefan Kozole PREMIUM MEMBER 
Boxberg
COTUR - Die Coaching Manufaktur für Führungskräftecoaching, Personalentwicklung, Vertriebscoaching, Karrierecoaching und privates Coaching
 
Björn Hausner PREMIUM MEMBER 
München
20 Jahre Erfahrung als Trainer für Adobe Software, Konzept & Design für Webdesign & Printmedien.
 
Prof. Dr. Jörg Knoblauch PREMIUM MEMBER 
Giengen
Nun, irgendwann einmal muss man sich die Zeit nehmen, sich hinsetzen und messbare und machbare Ziele formulieren.
 
Eduard Hajek PREMIUM MEMBER 
München
Trainieren Sie Ihre Skills: Präsentieren mit und ohne PowerPoint, Rhetorik, klassische Rednerberatung One-to-One
 


BodyMindFree CBD Shop BCD l kaufen

Body Mind Free - der CBD Shop qualitativ hochwertige CBD Produkte aus ganz Europa



NEWS+++NEWS+++NEWS
alle zeigen
Doppelt sparen bei edulab Seminrae– ZweiPlusEins-Aktion und Mehrwertsteuersenkung
Jemand kostenlos zum Seminar einladen? Diesen besonderen Service bietet jetzt bundesweit das edulab Firmenseminarprogramm 2+1“ an.
Vorfrühlingsangebote bei edulab-Seminaren
Firmenseminar-Anbieter für Softskills und Medien bietet Tauwetterpreise als Vorfrühlingsboten
Wie aus guten Vorsätzen nachhaltige positive Veränderungen werden
Gute Vorsätze für das neue Jahr sind oft schnell gefasst und ein paar Wochen später im Alltag dann auch schnell wieder dahin geschmolzen. Wie aus guten Vorsätzen tatsächlich gute Taten in der Praxis werden, das erfahren die Teilne
Wie aus guten Vorsätzen nachhaltige positive Veränderungen werden
Das lernen Sie in edulab Zeitmanagement-Semianren. Weitere Infos auf


PARTNER
alle zeigen
Top-Tagungshotels Würzburg
 
Die besten Tagungshotels in Deutschland
   


WEITERE LINKS

 
Eine der größten deutschen
Job- & Informationsbörsen

- kostenlos Jobs ausschreiben
- freier Zugang zur Datenbank für spezielle Suchen
- umfangreicher Leistungskatalog zum stöbern
- professionelle persönliche Unterstützung & Beratung
- mit kostenlosem Kurzprofil Mehrwerte nutzen
- seriös & professionell seit 2002
Informations-Marketing
für Trainer & Dozenten

- Mit eigenem Profil präsent sein
- mit Fachartikeln sich abgrenzen
- mit aktuellen News am Ball bleiben
- durch Seminare eigene Leistungen bewerben
- durch Mitgliedschaften in Verbänden Qualität sichern
- durch Links & Downloads weitergehend informieren
alles über die
Dozenten Börse


- Unser Angebot
- Als Trainer jetzt anmelden
- kostenlos Job ausschreiben
- Impressum
- Kontakt & Support
- Unsere AGBs